Angst / Panik / Phobie​ oder Posttraumatische Belastungsstörung

(Die posttraumatische Belastungsstörung habe ich der Angst zugeordnet, da zwar der Auslöser - anders wie bei der Panikattacke - bekannt ist, jedoch die Therapie nicht von der Angsttherapie abweicht.)

 

Angst

Wie entsteht Angst?

Zuerst interpretiert unser Gehirn eine Situation. Dann schüttet es Transmitter / Gefühlshormone aus, die in den Blutkreislauf eintreten. Diese "doggen" dann über Rezeptoren an unsere Körperzellen an, sodass die Information daraus bestimmte Programme auf der DNA aktivieren.

Bei Angst, Panik oder Phobie wird unser "Notfallprogramm ausgelöst".

D.h. unser Herz schlägt schneller, um mehr Sauerstoff durch den Körper zu den Blutkreislauf zu unseren Muskelzellen zu transportieren.

Durch den Sauerstoff in Verbindung mit Glukose werden unsere Energiekraftwerke in den Zellen angeheizt. Wir setzen also Energie frei, um kämpfen oder flüchten zu können.

Das Immunsystem wird ausgebremst, weil wir uns im Kampf oder auf der Flucht kein Fieber erlauben können. Unser Verdauungssystem wird heruntergefahren. Es wäre ziemlich störend, wenn wir im Kampf oder auf der Flucht Stuhlgang hätten.

Dies sind nur einige Reaktionen, die durch Angsthormone aktiviert werden.

Warum haben wir Angst, wenn eigentlich keine Angst notwendig ist?

In diesem Falle hat unser Gehirn fehlinterpretiert. Irgendwann hat es gelernt, dass eine Gefahr droht, weil eine bestimmte Situation in unserem Leben nicht von uns zum guten Abschluss gebracht, also nicht gut gemanagt werden konnte. Diese Information ist gespeichert, um sofort auf eine Situation regieren zu können.

Wie kann Hypnose helfen?

Unser Unterbewusstsein ist unser Steuersystem, unser Heiler und unsere Weisheit. Es kennt jede Zelle in unserem Körper und hat jede wichtige Sekunde in unserem Leben gespeichert.

In einem Entspannungszustand, den wir Hypnose nennen, sind wir in der Lage, Informationen aus unserem Unterbewusstsein abzurufen. Diese Informationen dienen dazu, die Ursache einer Angst, Panik oder Phobie aufzudecken, und diese zu bearbeiten.

Unser Unterbewusstsein funktioniert wie die Festplatte eines Computers

Sie müssen wissen, dass unser Unterbewusstsein wie die Festplatte eines Computers funktioniert. Wie auch ein Computer verfügt es über Programme, Virenscanner, Dateien, Bussysteme etc..

Unser Unterbewusstsein arbeitet jedoch autonom - wir müssen es nicht extra programmieren. Dafür sorgen die Gene auf unserer DNA.

Jedoch kennt unser Unterbewusstsein keine Zeit, keinen Raum und keine Grenzen. Dafür ist unser Wachbewusstsein zuständig. Somit hat das Unterbewusstsein auch nur einen Status, so wie der Computer auch nur einen Status hat, und was einmal gespeichert wurde, wird nicht automatisch wieder gelöscht - denn unser Unterbewusstsein geht davon aus, dass alle gespeicherten Informationen dem Schutz und der Heilung des Körpers dienen

D.h. haben wir einmal eine Situation erlebt, die nicht zum guten Abschluss gekommen ist, benötitgt das Unterbewusstsein diese Information, um uns früh genug vor einer ähnlichen Situation in der Zukunft warnen zu können.

Auch die Strategien, wie neue Viren- oder Bakterienstämme zu bekämpfen sind, sind in unserem Körper gespeichert, sodass der Körper auch hier zukünftig schnell reagieren kann.

 

Wir speichern Informationen nicht nur in unserem Gehirn!

Deepak Chopra, ein berühmter Forscher der zellularen Heilung in der ganzheitlichen Medizin, hat mit seinem Forschungsteam bereits in den 70igern herausgefunden, dass unsere Körperzellen emotionale Rezeptoren beinhalten. Sie haben ein "Gedächtnis" und treffen auf Basis von Erfahrungen eigene Entscheidung. 

Alle für den Schutz und der Heilung notwendigen emotionalen sowie körperlichen Strategien und Erinnerungen werden in den Zellen gespeichert und bei Zellteilung an die neue Zelle weitergegeben. Der Sinn dessen ist, dass die neuen Zellen ihre Aufgabe genau kennen müssen.

 

ABER - wie auch bei einem Computer können wir gespeicherte Informationen nachträglich verändern, sodass einmal erlebte Situationen anders als bisher vom Gehirn interpretiert werden können.

Unser Unterbewusstsein akzeptiert diesen Vorgang, und unsere Gene reagieren sofort darauf, was für viele Menschen auch sofort spürbar ist. 

Durch die systemische Hypnosetherapie "Das Museum des ICHs" 

können wir die Zellen aufspüren, in denen ein Programm auf der DNA aktiv ist, welches für die Angst verantwortlich ist.

Während der Hypnose werden genau diese Zellen auf Ansprache mit einem leichten Druck, einer Anspannung, einem Kribbeln oder durch ein anderes Temperaturempfinden in der betroffenen Körperregion reagieren.

Innerhalb eines weiteren Prozesses  können wir uns dann genau daran erinnern, zu welchem Zeitpunkt diese  Strategien in den betroffenen Zellen gespeichert wurden - und - wir können diese Situation mit der Kraft unserer Vorstellung so verändern, dass unsere Gene neu programmiert werden, sodass sich die Ursache für eine Erkrankung, Blockade oder Störung lösen kann. Selbstheilung kann jetzt von unseren Proteinen in den Zellen aktiviert werden.