Angst / Panik / Phobieoder Posttraumatische Belastungsstörung
(Die posttraumatische Belastungsstörung habe ich der Angst zugeordnet, da zwar der Auslöser - anders wie bei der Panikattacke - bekannt ist, jedoch die Therapie nicht von der Angsttherapie abweicht.)
Zuerst interpretiert unser Gehirn eine Situation. Dann schüttet es Transmitter / Gefühlshormone aus, die in den Blutkreislauf eintreten. Unsere Zellen nehmen die Information auf und aktivieren bestimmte Programme auf der DNA. 
Bei Angst, Panik oder Phobie wird unser "Notfallprogramm ausgelöst"
D.h. unser Herz schlägt schneller, um mehr Sauerstoff durch den Körper zu den z. B. Muskelzellen zu transportieren.
Durch den Sauerstoff in Verbindung mit Glukose werden unsere Energiekraftwerke in den Zellen angeheizt. 
Wir setzen also Energie frei, um kämpfen oder flüchten zu können.
Das Immunsystem wird ausgebremst, weil wir uns im Kampf oder auf der Flucht kein Fieber erlauben können.
Unser Verdauungssystem wird heruntergefahren. Es wäre ziemlich störend, wenn wir im Kampf oder auf der Flucht Stuhlgang hätten.
Dies sind nur einige Reaktionen, die durch Angsthormone aktiviert werden.
Warum haben wir Angst, wenn keine Angst notwendig ist, um uns zu schützen?
In diesem Falle hat unser Gehirn fehlinterpretiert. Irgendwann hat es gelernt, dass eine Gefahr droht, weil eine bestimmte Situation in unserem Leben nicht von uns zum guten Abschluss gebracht wurde. Diese Information ist gespeichert, um sofort auf eine Situation regieren zu können.
 
Angst bedeutet Schutz
Angst lässt uns schneller reagieren, aber Angst kann auch lähmen. Und wenn ich gelähmt bin, kann ich mich nicht mehr bewegen, d.h. ich kann mich nicht in eine für das Gehirn gefahrvolle Situation hineinbewegen.
Wenn jedoch keine für uns gefährliche Situation gegeben ist und wir anfangen, an uns zu zweifeln, sodass die Lebensqualität sinkt, sollten wir uns schnell Hilfe suchen, um die Ursache für die unnötige Angst zu ermitteln und diese zu verarbeiten.
Was einmal entstanden ist, kann auch wieder gehen?

Laut den Nobelpreisträgern aus 2015 in Chemie existieren in unseren Körperzellen Proteine, die unsere DNA bzw. unsere Gene (Programme auf der DNA) reparieren. Die Frage ist nun, wie wir diese Proteine anregen, um eine Angst heilen zu können - also wie wir die Gene in den Ursprung zurück versetzen können.

 

Aufgrund der Erfahrung mit meinen Patienten und bin ich der Meinung, dass wir auch über unser Unterbewusstsein diese Proteine ansprechen können. 

Ich bin davon überzeugt, dass dies durch die Auflösung von Ursachen und falschen Strategien geschehen kann - denn wie wissenschaftlich erwiesen wurde, reagieren unsere Gene auf unsere Gedanken und Gefühle.

Denken Sie an den Placebo-Effekt. Hier wurde wissenschaftlich erwiesen, dass unsere Zellen auf unsere Vorstellung und Überzeugung reagieren.

Versetzen Sie sich doch bitte einmal in eine z.B. Wuterinnerung, die nicht verarbeitet wurde. Sie werden sofort eine körperliche Reaktion spüren. Unsere Zellen reagieren also unverzüglich auf diese Vorstellung.