Psychosomatische Erkrankung vs. Somatoforme Erkrankung

Psychosomatische Erkrankung

Bei einer psychosomatischen Erkrankung liegen tatsächliche organische Schädigungen des Körpers vor, die ursächlich auf der psychischen oder sozialen Ebene zu finden sind. Der Verlauf der Erkrankung wird ebenfalls von dem psychischen Befinden des Menschen beeinflusst. 

Adipositas), gefolgt von Asthma, entzündlichen Darmerkrankungen, bestimmten Arten von Geschwüren sowie dauerhaftem Bluthochdruck. Andere Erkrankungen wie Ohrengeräusche (Tinnitus), Migräne oder bestimmte Hauterkrankungen stehen ebenso häufig in Wechselwirkung mit psychosozialen Faktoren.

Beispiele für Psychosomatische Erkrankungen:

  • Schlafstörungen

  • Essstörungen (Bulimie, Magersucht und Esssucht)

  • Herz-Angst-Neurosen

  • Reizdarm

  • Schmerzerkrankungen ( z.B. Rücken-, Nacken- und Kopfschmerzen)

  • Tinnitus

  • Schwindel

  • Migräne

  • Magengeschwüre

  • Verspannungen

  • Reizblase

  • Hauterkrankungen

  • Bluthochdruck

  • Angstzustände

  • Kontrollzwänge

Somatoforme Störung 

Menschen mit somatoformer Störung werden Ihre körperlichen Symptome,  trotz wiederholter medizinischer Untersuchungen der Ärzte, nicht auf eine körperliche Erkrankung begründet finden. Die Symptome können sich auf jedes Teil des Körpers beziehen. Der Verlauf der Störung ist chronisch und fluktuierend und häufig mit einer langdauernden Störung des sozialen und familiären Verhaltens verbunden. 

Die meisten Patienten haben eine lange und komplizierte Patienten-Karriere hinter sich, sowohl in der Erstversorgung beim Arzt als auch in spezialisierten medizinischen Einrichtungen, wo viele negative Untersuchungen und ergebnislose Operationen durchgeführt worden sein können.

Sind die Symptome unter zwei Jahren vorhanden und weniger auffällig, sprechen wir von einer "undifferenzierten" somatoformer Störung.